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Energiewende und Klimaschutz vor Ort praktisch erlebbar

(vom 22.07.2020)

Die Stadtwerke Neu-Isenburg haben gemeinsam mit der Stadt in diesem Jahr bereits auf drei städtischen Liegenschaften große Photovoltaikanlagen installiert.

2018 wurde das Integrierte Klimaschutzkonzept für die Stadt Neu-Isenburg beschlossen und verbindliche Klimaziele formuliert. In dem Bereich Photovoltaik und Solarthermie besteht auf den Dächern in Neu-Isenburg noch großes Potenzial. Auch auf den Dächern städtischer Gebäude sollen nach und nach, soweit es die Statik des Gebäudes zulässt, Photovoltaik-Anlagen errichtet werden.

Nachdem bereits im Jahr 2019 auf dem Dach der Kita Birkengewann eine große Anlage mit einer Leistung von knapp 30 Kilowatt (kWp) installiert wurde und erfolgreich den Betrieb aufgenommen hat, wurde im vergangenen Jahr mit der praktischen Umsetzung weiterer Anlagen begonnen.

Die im Januar 2020 fertiggestellten Anlagen auf den Dächern des Bürgerhauses und der Kita Zeppelinheim sparen im Jahr ca. 16 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) ein. Die nutzbare Dachfläche wurde mit 96 hochwertigen monokristallinen PV-Modulen mit einer Leistung von jeweils 310 Watt belegt. In einem normalen Jahr mit durchschnittlicher Sonneneinstrahlung werden hier nach Erwartungen der Stadtwerke fast 25.000 Kilowattstunden (kWh) klimafreundlicher Sonnenstrom erzeugt.

Die Fertigstellung der PV-Anlage auf dem Dach der Kindertagesstätte Toddlers in der Alicestraße erfolgte ebenfalls im Januar dieses Jahres. Mit einem erwarteten Anlagenertrag von ca. 18.000 Kilowattstunden (kWh) Sonnenstrom können im Jahr fast 12 Tonnen CO2 eingespart werden.

Zuletzt wurde die PV-Anlage im Kinder- und Familienzentrum in der Gartenstraße im Februar in Betrieb genommen, bei der quasi die gesamte Dachfläche für die PV-Anlage genutzt werden konnte. Fast 60.000 Kilowattstunden (kWh) Sonnenstrom können hier jährlich produziert werden und so weitere 40 Tonnen klimaschädliches CO2 im Jahr eingespart werden.

Bei allen Projekten ist sichergestellt, dass der erzeugte Strom nahezu vollständig in den Liegenschaften tagsüber direkt genutzt werden kann, so dass auch aus finanzieller Sicht der Betrieb sinnvoll ist. Lediglich ein sehr geringer Teil überschüssig produzierten Sonnenstroms wird zeitweise in das Netz der Stadtwerke eingespeist und entsprechend den gesetzlichen Regelungen vergütet.

Bürgermeister Herbert Hunkel bringt die erfolgreiche Umsetzung auf den Punkt. „Dank unserer Stadtwerke wird bei dem Thema Klimaschutz und Energiewende direkt hier bei uns in unserer Stadt praktisch etwas getan, das auch für die Bürgerinnen und Bürger wirklich sichtbar ist.“.

Interessierte Besucherinnen und Besucher können sich in den jeweiligen Eingangsbereichen der Liegenschaften ein eigenes Bild über die Zusammenhänge zwischen Sonneneinstrahlung und Stromertrag durch das hauseigene Solarkraftwerk machen und sich auf einem Display über die aktuelle Stromerzeugung informieren.

Die Umsetzung weiterer Projekte ist schon in der konkreten Planung. Wie bereits bei den erfolgreich umgesetzten Maßnahmen findet auch hier eine enge Abstimmung zwischen den Stadtwerken und dem Fachbereich Hochbau unter Federführung von Fachbereichsleiter Herrn Carsten Holtschneider statt. Die Errichtung einer Anlage auf dem Gebäude der Kita Dreiherrnsteinplatz soll beispielsweise noch in diesem Jahr in Angriff genommen werden. Bei weiteren Liegenschaften laufen derzeit noch die Untersuchungen hinsichtlich der statischen Unbedenklichkeit.

„Unsere Arbeit als Partner der Stadt ist getan, wenn wirklich alle sowohl physikalisch als auch betriebswirtschaftlich geeigneten Dächer der städtischen Liegenschaften zur Eigenversorgung mit modernen PV-Anlagen bestückt sind“, betont Kirk Reineke, Geschäftsführer der Stadtwerke Neu-Isenburg.

Auch Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende können von dem Pacht-Modell für PV-Anlagen „isySTROM_solar“ der Stadtwerke profitieren und sich mit selbsterzeugtem Strom gegen steigende Strompreise absichern.

Nähere Infos hierzu sind auf der Webseite der Stadtwerke www.swni.de zu finden.

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