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Stadtwerke unterstützen den örtlichen DLRG und das THW

(vom 21.09.2018)

Ende der Freibadsaison wird für das Üben von Rettungen genutzt

Bei strahlend blauem Himmel nutzten der Ortsverband Neu-Isenburg des Technischen Hilfswerks (THW) und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) die Gelegenheit, um in dem für die Öffentlichkeit seit dem 15.09. geschlossenen Freibad verschiedene Rettungsübungen durchzuführen.

Denis Dörschug, Badleiter des WaldSchwimmbad Neu-Isenburg: „Für uns ist die Unterstützung und die enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen von großer Bedeutung. Nicht nur im Ernstfall, sondern auch an besonders heißen Tagen ist auf das Team vom DLRG immer Verlass. Freiwillige Rettungsschwimmer unterstützen uns in der Freibadsaison zusätzlich bei der Badeaufsicht und sorgen so gemeinsam mit unseren Fachkräften für die Sicherheit unserer Badegäste.“

„Bei im Schnitt mehr als 2000 Badegästen an heißen Tagen ist es für uns eine große Erleichterung, auf die Hilfe des DLRG vertrauen zu können.“, so Dörschug weiter.

Mit mehr als 20 Helferinnen und Helfern, darunter auch Kinder und Jugendliche, probten die beiden Vereine für den Ernstfall. Hierfür ging es mit Einsatzkleidung und in voller Montur ins Wasser.

Da während der Sommersaison keine Möglichkeit besteht, die Becken für derartige Rettungsszenarien freizugeben, bot sich die Gelegenheit an, nach Ende der Saison solche Übungen durchzuführen. Simulierte Rettungsübungen bieten die Chance, was sonst nur in der Theorie gelernt wird, realitätsnah in der Praxis zu erproben. Hierbei können die Fähigkeiten der Rettungsschwimmer und Strömungsretter geschult und verbessert werden.

„Alles für den Ernstfall.“, so Bernd Marquard Vorsitzender des DLRG. „Was heute in geselliger Runde und mit einem Lächeln im Gesicht geübt wird, rettet im Ernstfall Leben. Wir freuen uns daher umso mehr, dass die Stadtwerke uns das wichtige Training ermöglichen.“

„Die richtige Vorbereitung, einen kühlen Kopf bewahren und immer wieder: Üben, Üben, Üben. So sind wir für alle Fälle optimal vorbereitet und gut aufgestellt, um in ernsten Situationen einzugreifen und zu helfen.“, erklärt Dietmar Scherf Schirmmeister des THWs.

Zunächst wird die Ausbildung rund um die Rettungswesten vorgenommen, die Mechanik und Funktionsweise wird realitätsnah dann im Wasser vermittelt. Sonst ist das nur in der trockenen Theorie möglich.

Nach dem Motto keiner bleibt trocken, musste dann jeder Mal ins Becken. „Vollgesaugt mit Wasser wiegt die Einsatzkleidung ein Vielfaches vom trockenen Gewicht. Ein Gefühl dafür zu bekommen ist nicht nur für unseren Nachwuchs wichtig.“, klärt Scherf auf.

Wie wird sonst trainiert?

Regelmäßig finden Lehrgänge und Ausbildungen statt. Es werden Schwimmkurse angeboten und die Rettungsabzeichen sowie der Erste Hilfe Schein in regelmäßigen Abständen erneuert und aufgefrischt. Auch Übungen an und mit verschiedenen Rettungsgeräten, wie der Rettungsleine oder dem Rettungsgurt werden für den echten Einsatz geschult.

Nachwuchs gesucht:

Beide Vereine sind immer auf der Suche nach Nachwuchs. Wer beim DLRG oder beim THW lernen möchte, sollte gewisse Voraussetzungen wie Verlässlichkeit, ein hohes Verantwortungsbewusstsein und Ruhe mitbringen. „Gerade im Ernstfall ist es wichtig Ruhe zu bewahren und nicht in Panik auszubrechen. Bei uns im Team kann sich jeder auf den anderen verlassen.“, so Carsten Chantre, Mitglied des THW.

Interessierte können sich unter www.ov-neu-isenburg.thw.de oder www.neu-isenburg.dlrg.de informieren.

Alle Informationen rund um das WaldSchwimmbad erhält man unter www.waldschwimmbad-neu-isenburg.de, auch telefonisch unter 06102/ 246-271  oder direkt am Counter im WaldSchwimmbad.

 

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